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  Geschichte
 

Geschichte der Hauptschule Plattling


 

15. bis 17. Jahrhundert

 
1559

Bereits im 15 Jhd. War eine deutsche Schule in Plattling vorhanden. Der Standort wird in der Nähe des 
„Pankofer – Hauses“ (Ludwigplatz 24) vermutet, indem der erste Pfarrhof Plattlings war.

 
1633
Fast der ganze Markt ging während des Schwedenfalls in Flammen auf. Auch das Schulhaus brannte ab.
 
1642
Auftrag zum Bau eines Rathauses mit Wohnung (=Schulraum) für den Schulmeister.
 
1690
Bau eines neuen Schulhauses am oberen Marktplatz (zuletzt Preysingplatz Nr. 8 ), neben der Magdalenenkirche, mit einem Lehrzimmer und einer Wohnung für den Schulmeister. Über 100 Jahre lang wurden die Kinder Plattlings hier unterrichtet.
 
     
 
19. Jahrhundert
 
1806
Brand am oberen Marktplatz, auch die Schule brannte ab

1807
Bau eines neuen Schulhauses am selben Platz
 
1810
Infolge der großen Schülerzahl wurde die Herstellung eines 2. Lehrzimmers beschlossen. Die Lehrerehefrau und ihr Sohn unterrichteten unentgeltlich die Unterklasse.
 
1828
Auslagerung der Unterklasse (ca. 90 Schüler), die jetzt ein Schulgehilfe unterrichtete, in das Spitalgebäude. Später wurde auch die Mittelklasse (ca. 70 Schüler) hier unterrichtet.
 
1867
Brand, bei dem auch das Spitalgebäude in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Im selben Jahr: Korrektur des Schulsprengels; Gemeinde Pankofen wird vom Schulsprengel Plattling getrennt und erhält ein eigenes Schulgebäude. Später werden auch dort die Höhenrainer Kinder unterrichtet.
 
1869
Bezug des neuen Schul- und Spitalgebäudes hinter Magdalenakirche, an die Stelle des abgebrannten Spitalgebäudes. Damals war es eine Schule für Knaben und Mädchen
 
1898
Trennung der Geschlechter, jedoch noch in einem Gebäude
 
     
 
20. Jahrhundert
 
1901
Die Unterrichtserteilung der hiesigen Mädchenschule wurde dem Institut der Englischen Fräulein übertragen, nachdem der Plan zum Neubau einer Knabenschule scheiterte. Unterrichtsbeginn im neuerbauten Mädchenschulhaus an der Landauerstraße (später umbenannt in Schulstraße) am 2. Dezember.

1900

bis

1952
Ständig wird das Knabenschulhaus umgebaut, erweitert und renoviert. Während des II. Weltkriegs erlangt dieses Gebäude traurige Berühmtheit als Außenlager des oberpfälzischen KZ Flossenbürgen. 500 Häftlinge waren hier „der Willkür entmenschter SS-Wärter überantwortet

Anfang Mai wurde der Bau des heutigen Schulgebäudes an der Preysingstraße begonnen, jedoch für die damals neu gegründete Mittelschule (heute Realschule)

1959
Übergabe des früheren Mittelschulgebäudes an der Preysingstraße an Volksschule
 
1973        
Beginn vom Bau der Hauptschule Plattling. Kosten: 6,6 Millionen DM.
 
     


Bilder aus dem Jahre 1956 Volksschule mit Sonderschule

vorne: Ringler, Pusl, Auditor, Aichinger, Regler, Dischinger, Röll, 
hinten: Bachmeier(?), Therese, Kaiser, Urmann, Häberl, Berndt, Ettrich, Mießlinger

Bilder aus den Jahren 1963, 1962, 1965

oben 1963: vorne: Rath, Gramm, Lallinger, Finkl, Honsa, Dischinger, Schlemmer, Mitte: Arman, Häberl, Widl, Kaiser, Engelhard, Kahl, hinten: Urmann,Hirsch, Berndt, Ettrich, Weinberger, Renkl. 

Mitte 1962: Rektor Aichinger verabschiedet OL Pusl in den Ruhestand 

unten 1965: vorn: Dischinger, Aichinger, Regler, Finkl, Schön, hinten: Berndt, Engelhard, Häberl, Ettrich, Renkl, Kaiser, Urmann

 
 


1. Reihe: Berndt, Wolf, Kaiser, Kahl, Boiger, Stadler 
2. Reihe: Ertl, Wagner, Höhbauer, unbek., unbek., Langer, 
3. Reihe: Götz, Rembold, Kosak, Lichtenecker

 


Oberes Bild, 1. Reihe: Fischer, Haberl, ?, Kampfl 
2. Reihe: Wagner, Müller-Dietz, Kaiser, Kahl, Wolf, Limbrunner 
3. Reihe: Lange, Frank, Ertl, , Götz, Höhbauer, Berndt, Fuhrmann. 
Unteres Bild: 1964 Klasse 6, Lehrer Hubert Berndt