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HS-Plattling
Klasse M7

Unterricht – einmal anders

Am 28. November nutzten wir, die Klasse M7 mit unserer Klasslehrerin D. Ölscher die Gelegenheit, sich die Kosten für einen Bus nach München mit der M10 teilen zu können.
Also machten wir uns auf, um im Rahmen des GSE-Unterrichts ein Sonderprogramm im Deutschen Museum mitzumachen. Das Thema war „Hurrikane auch in Europa“? und beschäftigte sich vor allem mit der Problematik des Klimawandels.
Wir wurden von der Museumspädagogin Frau Huber in 5 Gruppen eingeteilt und sollten uns, mit Klemmbrett und Fragebogen bewaffnet, an verschiedenen Stationen zu vorgegebenen Themenbereichen informieren und anschließend vor der Klasse unsere Ergebnisse vortragen.
 
Die 1. Gruppe (Dina, Liri, Julia, Marina, Nadine) befasste sich mit dem Thema „Energieverbrauch“
Wir fanden heraus, dass zwar Asien insgesamt am meisten Energie verbraucht und der Verbrauch weiterhin sehr deutlich ansteigt, dass aber der Pro-Kopfverbrauch mit Abstand in Nordamerika am höchsten ist. Europa folgt hier an 2. Stelle, die Verbrauchskurve stieg aber in den letzten Jahren kaum an und soll in der Zukunft auch fallen. Am wenigsten Energie wird in Afrika verbraucht.
Gründe für diesen Anstieg sind die Industrialisierung, unsere Zentralheizungen, die Elektro-
geräte in unseren Haushalten, unsere Urlaubsreisen und nicht zu vergessen, unsere Essgewohn-
heiten – viele Lebensmittel aus aller Welt müssen nämlich weit transportiert werden.

 

Das Thema der 2. Gruppe (Marco, Sebastian, Simon, Patrick) war die „Luft“
Wir erfuhren einiges über die Bestandteile der Luft: 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 1% Wasserdampf, dazu Edelgase wie z.B. Neon, Krypton, Helium usw.
Wir erfuhren auch, dass FCKW als Treibgas in Spraydosen, als Kühlmittel und in Schmier-
mitteln vielfach verwendet wird.

 

Die 3. Gruppe ( Josef, Mathias, Tobias, Markus ) hatte es mit dem „Wasserkreislauf“ zu tun.
Wir hatten bisher nicht gewusst, dass Salzwasser schwerer ist als Süßwasser, es deshalb nach unten sinkt, nach Süden treibt, sich dort erwärmt und wieder nach oben steigt – so entsteht eine Meeresströmung. Auch erfuhren wir, dass das Schmelzen von Landeis den Meeresspiegel hebt, während das Wasser beim Schmelzen von Meereseis nicht steigt, weil das Eis im Wasser den Platz sowieso schon verbraucht hat.

 




Die „Hurrikane“ waren das Thema der 4. Gruppe ( Katharina, Ina, Verena, Theresa)
Wir lernten, dass Hurrikane Tropenwirbelstürme sind, die über Wasser entstehen, das mindestens 26 Grad warm sein muss, der Luftdruck muss möglichst niedrig sein. Das bedeutet, dass bei uns in Deutschland keine Gefahr für Hurrikane besteht.
Anders sieht es mit Tornados aus, kleinräumigen Wirbelstürmen, die über dem Land entstehen und mittlerweile auch bei uns zu beobachten sind.


 

Um
„Energiequellen“ ging es bei der letzten Gruppe (Sophia, Evelyn, Hannah, Anne, Tina, Silvana)
Um den Ausstoß von CO² zu verringern, müssen wir uns mehr auf erneuerbare Energiequellen verlassen. Diese sind praktisch unerschöpflich, sie wachsen nach oder erneuern sich immer wieder selbst und verursachen keinen oder nur geringen CO² Ausstoß. Zu diesen Energiequellen zählen die Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, Biomasse, Erdwärme.
Wir erfuhren aber auch, dass diese Energien durchaus Nachteile haben, so stehen z.B. Sonnen-
und Windenergie nicht immer zur Verfügung, Windräder verschandeln die Umgebung und beide haben einen großen Flächenbedarf. Wasserkraft kann unter Umständen den Grund-wasserspiegel verändern. Die Energie mit dem größten Potential und sozusagen immer verfügbar ist die Erdwärme.

 
Zum Abschluss konnten wir in einem CO² Spiel noch unseren eigenen Energieverbrauch überprüfen und an einem Ergometer zeigen, welche Energie wir aufbringen müssen, um einen Radio oder einen Tauchsieder mit dem nötigen Strom zu versorgen.
 
Wir sind uns einig, dass das eine interessante und informative Abwechslung zum normalen Schulalltag war und können dies nur weiterempfehlen.
ZIELGERADE!!! :-)) was? na was wohl!  
 
 
Stadt Plattling  
 

 
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